Rundgang durch die Altstadt:

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Rundgang durch die Altstadt

1 Tourist-Information
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr

2 Geschichtsstele
Das neuzeitliche Denkmal und Kunstwerk des Bildhauers Klaus Ringwald zeigt auf drei Seiten eindrucksvolle Relief-Bildwerke der Stadtgeschichte: über den Begründer der Stadt, St. Fridolin, über das jahrhundertealte und das moderne Bädergeschehen in der Stadt und natürlich über die Lovestory des Dichters Joseph Victor von Scheffel über den Trompeter von Säckingen.

3 Gallusturm
Der Turm mit seinen mächtigen Mauern wurde nach einem furchtbaren Hochwasser 1343 als Schutzwall gegen das Rheinhochwasser und auch als Verteidigungsanlage mit Stadtmauer gebaut. Heute ist er das Zunftlokal und der Veranstaltungsort der traditionsreichen Säckinger Narrenzunft und somit unumstrittenes "Bollwerk gegen Trübsal".

4 Haus Fischerzunft
Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1717 ist eines der ältesten Häuser in Bad Säckingen. Im Besitz der Stadt Bad Säckingen wird es als Museumsund Ausstellungsort für Kunstschaffende und für Veranstaltungen aller Art zur Förderung der Kultur und Stadtgeschichte genutzt.

Münsterplatz
Auf ihm steht der mächtige Kirchenbau des Fridolinsmünsters. Hier begann die romantische Liebesgeschichte des Trompeters von Säckingen mit der adligen Margaretha von Schönau. Zahl reiche Lokale säumen den Platz und laden zum Verweilen mit Blick auf das Münster ein. Auffälligstes Haus am Platze ist die Gaststätte "Fuchshöhle". Das Gebäude stammt aus dem 16. Jh., die Fassadenmalerei ist 1904 entstanden und zeigt Motive aus dem Scheffelepos. Auf dem Münsterplatz finden neben dem wöchentlichen Markt auch mehrmals im Jahr Feste und Veranstaltungen statt. Tipp: Setzen Sie sich auf dem Münsterplatz in eines der zahlreichen Restaurants. Schauen Sie dem bunten Treiben vor der beeindruckenden Kulisse des Fridolinsmünsters und den umgebenden Häusern zu.

5 St. Fridolinsmünster
Der mächtige und prachtvolle Kirchenbau im Barockstil mit den weit ins Land sichtbaren Türmen spiegelt die Größe und Bedeutung des einstigen Stiftes und Frauenklosters wider, das zur Gründung der Stadt geführt hat. Ein Kunstwerk von außergewöhnlichem Rang ist der silberne Fridolinsschrein von 1764. Wer die Schatzkammer des St. Fridolinsmünsters aufsucht, kann erahnen, welch großen Einfluss das ehemalige Stift mit seinen Fürstäbtissinnen und den Stiftsdamen aus zahlreichen Adelsgeschlechtern weithin ausübte.
Tipp: Besuchen Sie den silbernen Schrein des Heiligen St. Fridolin und machen Sie eine Führung durch die alten Gemäuer des Münsters. So können Sie sich nicht nur die Krypta ansehen, die öffentlich sonst nicht zugänglich ist, sondern können auch in die Türme des Münsters hinaufsteigen.

6 Grabmal des Trompeters von Säckingen
Franz Werner Kirchhofer (1633 - 1690), Bürger und Ratsherr der Stadt und Maria Ursula von Schönau (1632 - 1691), Tochter des Freiherrn Otto Rudolph von Schönau, sind das historische Liebespaar der Geschichte vom "Trompeter von Säckingen". An der Außenseite des Münsters, in einer Nische ist die Reliefbüste Scheffels und der Grabstein der beiden zu sehen. Dieser Grabstein war die eigentliche Inspiration für die romantische Dichtung.

7 Alter Hof
Der Alte Hof zwischen Fridolinsmünster und Rhein war früher ein Stiftsgebäude, der einst um das Münster gelagerten Klosteranlage. Er diente den Äbtissinnen bis ins 16. Jahrhundert hinein als Residenz. Seine Renaissance-Gestaltung ist nach umfassender Sanierung wieder in ihrer ursprünglichen Art zu bewundern, insbesondere die typischen Fassadenmalereien.

8 Brunnen Kater Hiddigeigei
Der alte Brunnentrog mit einer wasserführenden neugeschaffenen Säule, auf der eine Skulptur des Katers Hiddigeiegei in angespannter Haltung steht, ist ein Kunstwerk von Alfred Sachs aus dem Jahre 1978.

9 Palais Landenberg Rathaus
Als Palais Landenberg wurde das Gebäude zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Freiherr Eusebius Franz Sales von Landenberg erbaut und um 1850 zur Nutzung als Schule und Rathaus umgebaut. Heute befindet sich die Bad Säckinger Stadtverwaltung darin.

10 Abteigebäude
Der durch die Fürstäbtissinnen in Auftrag gegebene spätgotische Bau wurde 1565-1575 errichtet. Nach der Aufhebung des Stiftes im Jahre 1806 Sitz des Großherzoglichen Bezirksamtes. Es folgte 1936-1972 das Landratsamt Säckingen. Seit 1974 befindet sich hier das Straßenbauamt.

Rheinbrückstraße
Beliebte Einkaufsgasse in der Altstadt von Bad Säckingen mit vielen kleinen und feinen inhabergeführten Geschäften und netten Cafés.
Tipp: In der Altstadt kann man hier und da einen Hiddigeigei-Vers an einer Hausfassade oder eine Katzenskulptur entdecken. Sogar ein Gasthaus mit dem Namen "Hotel Kater Hiddigeigei" steht nahe dem Schlosspark, dem philosophischen Ort des berühmten Katers der Stadt.

11 Rokoko-Haus
Das mit Stuckaturen und einem Marienbildnis versehene Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert.

12 Hallwyler Hof/Scheffelhaus
Am Ende der Rheinbrückenstraße vor dem Zugang zur Holzbrücke steht das Gebäude des Deutschordensritterhauses, dem heutigen "Hallwyler Hof ". Hier wohnte der Dichter Joseph Victor von Scheffel in den Jahren 1850-1851.

13 Holzbrücke
Die über 400 Jahre alte Brücke über den Rheinstrom zur Schweizer Partnergemeinde Stein ist mit über 200 m die längste überdachte Holzbrücke Europas. Der Brückenbaumeister Blasius Baldischwiler schuf die heute noch gut erhaltene Brückenkonstruktion 1785 und 1803. Mehrmals wurde die Brücke in Kriegen, durch Eisgang und Hochwasser zerstört und wieder errichtet. Übrigens: In den Kriegsjahren wurden über die Brücke heimlich Vorräte von der Schweiz nach Deutschland gebracht und auf ihr stille Übereinkünfte und Absprachen getroffen. So wurde sie zu dem, für das sie heute steht: Sie bringt die Menschen zusammen - auch nach vielen hundert Jahren.
Begeben Sie sich mit dem Fahrgastschiff "Trompeter von Säckingen" auf den Rhein und lassen Sie die Stadt, die Holzbrücke über den Rhein und unsere wunderbare Landschaft vom Wasser aus auf sich wirken.

14 Diebsturm
Der Diebsturm, ein runder und zierlicher wirkender Turm, war einst Bestandteil der Stadtmauer von Bad Säckingen. Im 17. Jhdt. wurde er in die Anlage des Schlosses Schönau integriert. 1864 ließ der Säckinger Fabrikant Theodor Bally den Diebsturm im neugotischen Stil umbauen. Seit 2005 dient der romantische Turm für standesamtliche Trauungen und Stehempfänge.
Tipp: Genießen Sie vom Diebsturm aus den schönsten Blick auf den Rhein und auf eines der Wahrzeichen der Stadt.

15 Teehäuschen
Das Teehaus im Schlosspark mit barocken Deckenfresken von Francesco Antonio Giorgioli wurde um 1720 als Teil der Schönauschen Schlossanlage im Barockstil errichtet. Heute ist ein vielbesuchtes Café darin.

16 Au-Friedhof
Der unter Denkmalschutz stehende Friedhof diente der Säckinger Bevölkerung von 1815 bis zu seiner Schließung im Jahre 1958 als letzte Ruhestätte. Auf ihm ruhen unter anderem bedeutende ein heimische Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts.

17 Trompeter-Statue
Die vom Bildhauer Heinrich Ruff 1876 geschaffene Trompeterfigur an der Außentreppe des Schlosses Schönau wurde abgebaut und restauriert. Die Figur durfte leider nicht mehr ins Freie und findet deshalb im Schloss ein neues Zuhause. Ein neuer Trompeter steht an seiner Stelle.

18 Scheffel-Büste
Die bronzene Büste des Dichters und Ehrenbürgers der Stadt Säckingen, Joseph Victor von Scheffel, mit einer überlebensgroßen Trompeterfigur auf den Stufen des Unterbaus, wurde auf dem Münsterplatz 1901 eingeweiht. 1941 während des Krieges musste der Trompeter als Metallspende eingeschmolzen werden und die Büste wurde in den Schlosspark verlegt.

19 Schloss Schönau
Das Schloss steht inmitten einer idyllischen Parkanlage am Ufer des Rheins und wurde im 17. Jhdt. durch die Herren von Schönau anstelle einer Wasserburg erbaut. An der Westseite des Schlosses befindet sich eine Konzertmuschel für Freilichtaufführungen und Konzerte. Hier findet auch das Open-Air Kino statt. Im Schloss befinden sich die Scheffel-Räume, das Trompetenmuseum sowie die Museen für Ur- und Frühgeschichte und zur Stadtgeschichte.

20 Narrenbrunnen
Der vom Rheinfelder Bildhauer Leonard Eder 1972 aus Jurakalkstein geschaffene Narrenbrunnen in der Rheinbrückstraße zeigt die Figuren der Bad Säckinger Fasnacht: Den "Römer", das "Siechenmännle", den "Maisenhardt Joggele" und den "Hüüler".
Tipp: Folgen Sie dem Stadtbächle in der Steinbrückstraße bis zu dem Brückenfragment aus rotem Granit. Es erinnert an die steinerne Brücke, die noch heute im Erdreich unter der Straße liegt. (1830 erfolgte die Zuschüttung des rechten Rheinarms, die das Stadtbild nachhaltig veränderte). In der Steinbrückenstraße sind auch das "Katerbildnis mit Mäusen" des Bildhauers Leonhard Eder und eine Trompeterfigur an einer Dachfassade zu finden.

Führungen durch die Altstadt

Bei geführten Rundgängen, Trompeter-, Kinder- oder Nachtwächterführungen erfahren Sie weitere interessante Details über einzelne Bauwerke, die Stadtgeschichte und über den berühmten "Trompeter von Säckingen". Nachstehend finden Sie alle Termine der öffentlichen Stadtführungen.

Auch für Ihre Anlässe können unsere privaten Stadtführungen gebucht werden. Melden Sie sich dafür einfach gerne bei uns!

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