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St. Fridolinsmünster

Barocke Zeiten

Die Welt, in der wir leben, ist laut, bunt und hektisch. Doch sobald sich die Tore des St. Fridolinsmünsters hinter seinem Besucher geschlossen haben, kehrt Ruhe ein, nach der man sich oftmals sehnt – für einige Augenblicke vielleicht auch Geborgenheit. Je länger dieser Augenblick dauert, desto mehr kann diese Kirche auf seine Besucher wirken. Nur das Geläut der mächtigen Glocken in den beiden Zwiebeltürmen hoch oben über den Dächern der Stadt dringen nach innen durch. Sie erinnern daran, dass das Leben draußen weitergeht.

In diesem barockisierten Münster beeindrucken die Wandgemälde ebenso wie die massiven, aus Stuckmarmor gefertigten Arbeiten an den hohen Wänden. Die Fresken, die Stuckarbeiten, Statuen und Bildnisse sind so zahlreich, dass es lange dauert, bis man alles entdeckt hat. Umso beeindruckender ist die Szenerie, wenn die Menschen in die-sen Mauern zu singen beginnen. Der Gottesdienst im Bad Säckinger St. Fridolinsmünster wird zu einem ganz be-sonderen Erlebnis, wann immer die mächtige Orgel hoch oben über den Kirchenbänken gefühlvoll die ersten Töne von sich gibt.

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